Entwicklung

Im Mai 1990 gegründet, befasst sich die Firma Nautec zunächst ausschließlich mit dem Handel von Armaturen und Tauchgerätezubehör und wird 1992 an die DACOR GmbH verkauft.

Nachdem 1998 das Stammhaus von DACOR GmbH in den USA an Mares Italien verkauft wurde, fehlt der GmbH die wesentliche Grundlage für erfolgreiche Geschäftsführung, so dass diese ihre Tätigkeit bald einstellt.

Herr Lemke, seit 1976 in allen Bereichen des Tauchsports tätig und vormals Geschäftsführer der DACOR GmbH, entschließt sich die populärsten Nautec-Produkte, insbesondere das sehr beliebte Ventilprogramm, weiter zu produzieren und zu vertreiben. Dieses geschieht bis heute in Form der Einzelfirma Nautec Inh. G. Lemke.

1996 bis 2000 lässt Nautec die Ventile von der Firma Midland Diving in England produzieren. Diese werden mit der Bauart-Zulassung Nr. 08 GB 201 auf dem Markt zugelassen. Während dieser Phase wird das Produktangebot durch Herrn Lemke technisch-konstruktiv verbessert und durch zahlreiche neue Artikel ergänzt.

2001 entwickelt sich Nautec zu einer professionellen Ventil- und Armaturen-Manufaktur mit eigenem Konstruktionsbüro und produziert bis heute alle Armaturen in spanender Bearbeitung selbst. Messing-Schmiedestücke, Kunststoff- sowie Gummiformteile werden mit eigenen Werkzeugen hergestellt. Damit ist Nautec von Zulieferern weitgehend unabhängig und bestimmt Design, Qualität und Preis.

Heute

Nautec verfügt heute über eine hochmoderne CNC-Fertigungstechnik und elektronische Prüfvorrichtungen. Der hohe Standard wird durch ein wirksames Qualitäts-Management-System gewährleistet.

Nautec ist stets auf technischen Fortschritt bedacht und hat deshalb für Nitrox- und Sauerstoffventile - den Vorschriften entsprechend - den neu entwickelten Spezialschmierstoff gleitmo 599 von FUCHS LUBRITECH eingeführt.

Dieser Schmierstoff ist von der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) für den Einsatz in Sauerstoffarmaturen und anderen Sauerstoffanlagenteilen geprüft und für Drücke bis zu 450 bar bei 60°C freigegeben. Vom Hygieneinstitut Gelsenkirchen wurde gleitmo 599 zudem auf atemphysiologische Unbedenklichkeit geprüft und freigegeben, so dass dieser Schmierstoff auch in Sauerstoffgeräten in der Medizintechnik eingesetzt werden kann.